Wer?

Wie kommt man dazu. in einem mobilen Schäferwagen an den unterschiedlichsten Orten Europas Menschen einzuladen, ihre Träume und Ideen zu erzählen?

Das ist eine längere Geschichte, aber kommen Sie doch einfach mal in der Träumothek vorbei und ich erzähle Ihnen die Langfassung, wie es dazu kam.

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Hier schon einmal die Kurzfassung: Nach meinem Studium (interdisziplinär, Abschlüsse Bachelor Journalism in London, Master Adult & Community Education an der University of Glasgow) war ich neugierig, was denn die Menschen so für Träume haben. Das Interesse an Lebensgeschichten hatte ich schon seit meiner Arbeit als Journalist und in der Erwachsenenbildung. Doch wollte ich für dieses spezielle Thema eine Oase der Entschleunigung schaffen, denn für das Tagträumen ist im hektischen Alltag normalerweise kaum Platz.

Bei der Bowo-Schäferwagenmanufaktur (www.schaeferwagen.de) fand ich dann den idealen Begegnungsraum mit Holzofen und Strassenzulassung, um zum Erzählen einzuladen. Die mobile Geschichtenstube ist nun schon seit 2010 auf Tour.

Meine Interviewerfahrungen aus dem Medienbereich habe ich seit 2009 mit Fort- und Weiterbildungen in Biografiearbeit (insgesamt über 800 Stunden) ergänzt. Besondere Inspiration war dabei am Anfang ein Zertifikat, das besonders in der Altenhilfe und Erwachsenenbildung zum Einsatz kommt (www.lebensmutig.de). Meine Idee war es dann, die vielen kreativen Methoden, die ich dort kennenlernte, nicht nur in Seniorenwohnheimen und Bildungszentren einzusetzen, sondern einem breiteren Publikum anzubieten. Meine Angebote der Biografiearbeit setze ich inzwischen mit allen Altersgruppen ein: von den Schulkindern (die lernen, andere Generationen auszufragen) über die Studenten (bei Sommerkursen und Kulturfestivals) bis hin zu den Dorfältesten (bei Festen und Vereinsjubiläum).

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Und überall spüre ich immer wieder die gleiche Begeisterung für eine Aktivität, die im Alltag oft zu kurz kommt: Positives aus dem eigenen Leben mit anderen zu teilen und gemeinsam zu träumen.

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